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Buch des MonatsNach der Umbauphase der Bibliothek wieder jeden Monat neu!![]() Gérard Alamargot et Georg Bläsi: Des voisins mystérieuxC’est un livre facile après la première année de français. C’est l’histoire de cinq jeunes, qui s’appellent Nicole, Pierre, Marc, Chantal et Steffi. Nicole et Pierre vont faire du camping avec leurs cousins Marc et Chantal.
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Infostand und Trommel-Workshop beim Sommerfest am 24.7.Im Rahmen des Sommerfestes am 24.7. organisiert der Als besondere Überraschung hat sich Kassim Traoré angekündigt, ein Musiker, der vielen schon vom Afrika-Abend im letzten Herbst bekannt ist. Er wird afrikanische Rhythmen in den Schulhof zaubern und bietet für Interessierte einen spontanen Trommelworkshop an. Ein afrikanischer Abend als Initialzündung![]() Afrikaabend am 30. OktoberWer die zwölfjährige Korotimi fragt, was sie später werden möchte, bekommt eine selbstbewusste Antwort: „Präsidentin meines Landes“. Das Land heißt Mali und ist eines der ärmsten der Erde. Korotimi lebt in dem kleinen Dorf Bogossoni, 250 km östlich der Hauptstadt Bamako. Die Dorfgemeinschaft ernährt sich hauptsächlich von der Subsistenz-Landwirtschaft, die in der Verantwortung der Frauen liegt. Keine leichte Aufgabe in dieser heißen, trockenen Gegend mit rapide zurückgehendem Niederschlag. Nun sogar noch erschwert, seitdem die Photovoltaikanlage, die die einzige Bewässerungspumpe des Dorfes speist, kaputt ist. Kein Ort, aus dem eine künftige Staatspräsidentin hervorgeht, denkt man Doch Korotimi geht zur Schule und wie die anderen Kinder des Dorfes versäumt sie keinen einzigen Schultag. Für ihre Zukunft hat sie ehrgeizige Pläne. Zu verdanken ist dies der Initiative der Frauen im Dorf, aber auch dem Patenschaftsprojekt der Organisation „World Vision“, das gezielt die Kinder fördert und ihnen eine Ausbildung ermöglicht. Eine der Förderinnen, die eine Patenschaft übernommen haben, ist die Altdorferin Monika Hennessen. Korotimi ist seit 5 Jahren ihr Patenkind. Und weil die Diplom-Ingenieurin neugierig war auf Korotimi und ihre Familie, aber auch auf die reiche Kultur und faszinierende Geschichte des Landes, packte sie 2004 den Rucksack für ihre erste Tour durch Mali. Inzwischen hat sie den westafrikanischen Staat mehrfach bereist und ist immer wieder aufs Neue fasziniert von dem bewundernswerten Optimismus der Menschen, dem friedlichen Miteinander der unterschiedlichen Kulturen in dem Vielvölkerstaat und der ansteckenden Lebensfreude und Offenheit fremden Besuchern gegenüber. Und nicht zuletzt die vielfältigen Klangfarben berührten die Besucherin, denn Mali - die Wiege des Blues - verzaubert mit facettenreicher Musik von beeindruckender Sensibilität. Monika Hennessen war aber auch Elternbeirätin im Leibniz-Gymnasium, einer Schule, die sich seit vielen Jahren für Sozialprojekte vor allem in Mexiko und Bosnien einsetzt. So entstand bei einem Abend in der Schule, an dem es um Erziehung zur sozialen Verantwortung ging, die Idee zur Zusammenarbeit. Nun lädt der Förderverein „Freunde des Leibniz-Gymnasiums“ gemeinsam mit der Lehrer-Eltern-Initiative EGG („Erziehung gemeinsam gestalten“) unter dem Motto „Afrikanisches Kaleidoskop“ zu einer musikalisch-fotografischen Reise von Bamako nach Timbuktu ein. Monika Hennessen entführt das Publikum in ein uns weithin unbekanntes Land, an die Ufer des majestätischen Niger, in die Königsstadt Segou des alten Bambara-Reiches, nach Djenné und Timbuktu, bedeutende weltweite Handelszentren vergangener Jahrhunderte. Aber auch das Heute bietet Gelegenheit zum Austausch: So freut sich das Gymnasium Mamadou M’Bodj in Bamako auf eine rege Partnerschaft mit Schülern und Lehrern des Leibniz-Gymnasiums. Kostproben afrikanischer Speisen, eine Ausstellung afrikanischer Literatur der Buchhandlung Lilliput und die mitreißende Musik des Djembé-Künstlers Kassim Traoré, der für einen Liveauftritt gewonnen werden konnte, machen die Atmosphäre des Landes sinnlich erfahrbar. Das Miteinander der Kulturen und unsere Gemeinsamkeiten sollen an diesem Abend im Mittelpunkt stehen. So werden auch Nürnberger Mitbürger aus Uganda und Kamerun von ihrem Leben „hier“ und „dort“ berichten. Gemeinsam wollen wir über Möglichkeiten nachdenken, welche Rolle die Erziehung und insbesondere das Leibniz-Gymnasium spielen kann, um einer rein Profit orientierten Globalisierung menschliche Solidarität entgegenzustellen. Das Afrikanische Kaleidoskop findet am Donnerstag, den 30.Oktober um 20 Uhr in der Aula des Leibniz-Gymnasiums statt. Der Eintritt ist frei, der Erlös gern gesehener Spenden fließt ungemindert dem Photovoltaik-Projekt „Wasser für Bogossoni“ zu. Damit die Mutter der zukünftigen Staatspräsidentin Malis ihre Felder wieder bewässern kann.
Bernd Mittenzwei ![]() Weihnachtsbasar zugunsten des Bewässerungsprojekts in Bogossoni, MaliDer traditionelle Weihnachtsbasar an den beiden Elternsprechabenden wurde in diesem Jahr zur Unterstützung eines neuen Projekts durchgeführt. Die Schule mit angegliedertem Kindergarten und Elternbildung in Mexiko-Stadt, die wir seit über 30 Jahren in Zusammenarbeit mit dem Altdorfer Kreis der „Mexiko-Frauen“ unterstützt haben, ist inzwischen in staatliche Verwaltung übergegangen und braucht unsere Hilfe nicht mehr: dank der Organisatorinnen der Schule in Mexiko und der Spenden in Altdorf und Nürnberg ein hervorragendes Beispiel für gelungene und sinnvolle Entwicklungshilfe, durch Eigeninitiative einiger weniger Privatpersonen entstanden, kontinuierlich begleitet und gefördert und schließlich „nach getaner Tat“ in die Unabhängigkeit bzw. staatliche Obhut entlassen. Hoffen wir, dass unser neues Projekt, sei es groß oder klein, lang- oder kurzfristig, ebenso erfolgreich verläuft. Worum geht es? Die Altdorferin Monika Hennessen, die schon an dem Afrika-Abend in unserer Schule am 30. Oktober sehr eindrucksvoll über Mali in Westafrika berichtet hat, steht bereits seit Jahren in engem Kontakt zu einer Schule in der malischen Hauptstadt Bamako, wo sie auch über „World Vision“ ein Patenkind unterstützt. So erfuhr sie von dem Bewässerungsprojekt in Bogossoni, in der Nähe von Bamako. Bisher mussten die Bauern von Bogossoni das Wasser per Hand aus der Erde pumpen und mit Eimern auf ihre Felder bringen. Dann wurde eine Fotovoltaikanlage installiert, um das Wasser elektrisch hochzupumpen. Diese offensichtlich bahnbrechende Verbesserung wurde jedoch durch Diebstahl wieder zunichte gemacht. Nun gilt es, diesen Schaden zu ersetzen und in Zukunft zu verhindern (Eine Tag und Nacht zu besetzende Wachhütte steht bereits). Wir wollen nun mithelfen, eine neue Fotovoltaikanlage zu finanzieren, und haben mit dem diesjährigen Weihnachtsbasar einen großen Schritt in diese Richtung getan. Nachdem die Spenden bei dem oben erwähnten Afrika-Abend bereits über 400,- € erbrachten, beträgt der Erlös des Basars erneut mehr als eintausend Euro, nämlich genau 1059,20 €. Nicht nur dafür gebührt allen Käufern, Verkäufern und Helfern (weiblichen und männlichen Geschlechts) großer Dank, sondern gleichermaßen dafür, dass sie gezeigt haben, dass es Spaß macht und sich lohnt sich für andere einzusetzen. Herzlichen Dank also an · die Waffelbäckerinnen der Klasse 9 D · Max Gröllich, Moritz Lösch und Ben Westerath fürs Aufbauen des Stands · Juliane Burandt, Anna Heard, René Lorenz und Anna Zumbrunnen fürs Verkaufen · Lisa Löhner und Katharina Weth für die spontane Hilfsbereitschaft |
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03.02.2012
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