Vierter Studieninformationstag am Leibniz-Gymnasium
Bereits zum vierten Mal waren am Leibniz-Gymnasium die künftigen Studierenden zu einem Informationstag besonderer Güte eingeladen: Die Elftklässler konnten sich aus erster Hand informieren, was man wo und wie am besten studiert. Tipps und Fakten erhielten die Gymnasiasten von Uni- und Hochschulprofessoren, von Mitarbeitern diverser Studienberatungen sowie von aktuell Studierenden. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Beratungslehrerin Karin Hellmich.
Ein straff organisierter Zeitplan machte es möglich, dass die Schülerinnen und Schüler der elften Klassen sich für drei Vorträge und bis zu zwei Terminen bei Studienberatungen anmelden und ihren Horizont in punkto Studieninhalte und -voraussetzungen erweiterten konnten.
Noch mehr aktuelle und praxisnahe Infos gab es auf Grund der gegenüber den Vorjahren noch größeren Referentenriege: Prof. Dr. Reiner Anselstetter (Handels- und Dienstleistungsmanagement), Prof. Dr. Johannes Bach (Soziale Arbeit & Erziehung und Bildung im Lebenslauf), Prof. Dr. Birgit Eitel (International Business & International Business and Technology) und Prof. Dr. Hans-Georg Hopf (Innovative Ingenieurstudiengänge am Bsp. Media Engineering) referierten als Vertreter von Hochschulen; Prof. Dr. Clemens Forster (Warum Medizin studieren?), Prof. Dr. Gerald Lüttgen (Software Systems Science), Dr. Corina Petersilka (Iberoromanistik), Prof. Dr. Alexander Schneider (Physik und Materialphysik) sowie Dr. Jussara Paranhos Zitterbart (Germanistik in Erlangen) stellten Studiengänge verschiedener Universitäten vor.
Referenten verschiedener Zentraler Studienberatungen (Fr. Maric Hochschule Amberg-Weiden, Frau Renner Hochschule Nürnberg, Fr. Schneider-Burr Universitäten Bayreuth, Fr. Dr. Körber-Hübschmann Universität Bamberg, Hr. Dr. Krusche Universität Erlangen-Nürnberg, Fr. Wolf Universität Jena und Fr. Hodapp Universität Regensburg) beantworteten in zwei je halbstündigen Beratungsblöcken kompetent Fragen zur individuellen Studienwahl.
Abschließend stellten acht studentische Vertreter weitere, teils klassische, teils neue und noch weniger bekannte Studiengänge aus ihrer Sicht vor (Hr. Gavrill – Architektur / Bauingenieurwesen, Fr. Göbel / Fr. Janson – Psychologie, Fr. Herold – Medizintechnik, Fr. Rheinfels – Technikjournalismus, Fr. Schwarz – Angewandte Chemie, Fr. Wolf – Politikwissenschaften und Hr. Dr. Krusche – Lehramt Gymnasium).
Den Dozenten gelang es in den halbstündigen Vorträgen nicht nur, ein aussagekräftiges Bild ihres Faches zu vermitteln, sie verwiesen auch auf Besonderheiten ihrer jeweiligen Hochschule bzw. Universität. Am Ende ihrer Ausführungen stellten sie sich jeweils den Fragen ihrer Zuhörer.
Allen Vortragenden war ihre Begeisterung für das eigene Fach anzumerken. Für besondere Überraschung sorgte Prof. Dr. Birgit Eitel von der Ohm-Hochschule, als sie nach wenigen einleitenden Sätzen zu den Studiengängen International Business & International Business and Technology auf Englisch referierte.
Dass der Besuch der Veranstaltung für die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe verpflichtend war, war im Vorfeld von einigen kritisiert worden. Im Nachhinein überwog jedoch deutlich ein positives Feedback:
Die Kollegiatinnen und Kollegiaten nahmen neue Informationen mit nach Hause und gerade die studentischen Vorträge konnten manche Ängste in Bezug auf das Anforderungsniveau einiger Studiengänge ein Stück weit reduzieren. Nicht zuletzt realisierten einige Schüler, dass ihr Bild von einer bestimmten Studienrichtung falsch war – auch das ist eine Erkenntnis, die als gewinnbringend bezeichnet werden kann.
Text: Karin Hellmich
Fotos: Astrid Schiller