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Buch des MonatsNach der Umbauphase der Bibliothek wieder jeden Monat neu!![]() Gérard Alamargot et Georg Bläsi: Des voisins mystérieuxC’est un livre facile après la première année de français. C’est l’histoire de cinq jeunes, qui s’appellent Nicole, Pierre, Marc, Chantal et Steffi. Nicole et Pierre vont faire du camping avec leurs cousins Marc et Chantal.
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Coolrider![]() Coolrider-Auszeichnung 20111500 Coolrider in der RegionAcht weitere erhielten am Leibniz-Gymnasium ihre UrkundenDie Ausbildung jugendlicher Fahrzeugbegleiter in Bus, Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte. In Nürnberg und der Region sind bereits rund 1500 so genannte Coolrider im Einsatz, und gestern erhielten weitere acht Neuntklässler des Leibniz-Gymnasiums aus der Hand von Schulleiterin Regina Fleischer, stellvertretendem Landrat Norbert Reh und Vertretern der Bundespolizeiinspektion Nürnberg ihre Ausweise, Urkunden, die die erfolgreiche Teilnahme am Kurs bestätigen, und kleine Geschenke. Sowohl die Ausbilder, als auch Lehrer und Schüler waren stolz auf das Erreichte und hoffen auf erfolgreiche Einsätze in der Zukunft. Das Projekt der Coolrider-Ausbildung wurde ins Leben gerufen, weil es bei der großen Zahl an Kindern und Jugendlichen, die im Schulverkehr die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, immer häufi ger zu Auseinandersetzungen, auch mit Erwachsenen, kommt. Nach den Erfahrungen der Initiatoren dieses Projekts, für das der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann als Schirmherr fungiert, bemerken Jugendliche viel früher Gewaltpotenziale und können daher bereits im Vorfeld konfl iktvermeidend bzw. deeskalierend eingreifen. Seit 2003 gibt es daher die Aktion Fahrzeugbegleiter (Coolrider), eine Aktion, die von der VAG Nürnberg in Zusammenarbeit mit den Schulen und der Polizeidirektion Nürnberg gestartet wurde und sich zwischenzeitlich auf die Region ausgedehnt hat. „Schüler ab dem 13. Lebensjahr werden ausgebildet, um eigenverantwortlich für mehr Sicherheit am Schulweg und einen fairen Umgang untereinander zu sorgen. Bei der Entwicklung des Projekts wurden die Jugendlichen zu einem großen Teil mit einbezogen, so dass unter den Schülern eine große Akzeptanz des Konzepts herrscht, und das Motto „Hinschauen statt Wegschauen“ durch die Übernahme von Verantwortung in die Tat umgesetzt wird. So wirken die ausgebildeten jungen Leute beruhigend auf Mitschüler ein und tragen allein durch ihre Anwesenheit zu einem merklich ruhigeren Klima in Bussen und Bahnen bei. Schulleiterin Regina Fleischer nannte es dann auch „cool“, in welcher Weise sich die Neuntklässler engagierten und dankte ebenso den Ausbildern sowie dem Organisator und Betreuungslehrer der Coolrider, Peter Baumann, sowie der Zehntklässlerin Thao My Le, die die Feier am Flügel auf hohem musikalischen Niveau umrahmte. Die Arbeit der Fahrzeugbegleiter die ihre Freizeit für dieses Ehrenamt „geopfert“ hätten, verdiene hohe Anerkennung. „Ihr kümmert euch um gefährliche Situationen an Haltestellen und Bahnsteigen, Konfl ikte zwischen Schülern und Erwachsenen, Auseinandersetzungen zwischen Schülern untereinander, Beschädigungen in Bussen, Bahnen und Haltestellen...“, zählte Fleischer auf. Besonders erfreulich sei, dass die Coolrider ihre Aufgaben gewaltfrei und kommunikativ zu lösen versuchen und oft viel Zivilcourage aufbrächten. Dadurch seien sie ein Vorbild für ihre Mitschüler und ein „Aushängeschild für das Leibniz-Gymnasium“. Bestens vorbereitet Auch stellvertretender Landrat Norbert Reh beglückwünschte die fünf Mädchen und drei Jungen zu ihrer künftigen Aufgabe, auf die sie nun bestens vorbereitet sind: „Die Vorbildfunktion der Coolrider soll gewissermaßen ein Zeichen setzen, ein Zeichen des menschlichen Miteinanders in unserer Gesellschaft“, stellte Reh an die Schüler gewandt fest. Er wies darauf hin, dass nur missglückte Konfl iktbewältigung in den Schlagzeilen lande, so dass sie ein schlagzeilenfreies Schuljahr als ihr Verdienst betrachten dürften. Polizeioberrat Albert Blersch von der Bundespolizeiinspektion konstatierte, dass Vandalismus und Gewalt unter Jugendlichen in nicht mehr tolerablem Umfang zugenommen hätten, da die Hemmschwelle der Beteiligten in dem Maß sinke, in dem man die Provokationen ignoriere. Fachleute bezeichnen dies als „gesunkene Sozialkontrolle“, wenn die Taten keine Sanktionen nach sich ziehen. Eine Folge davon sei wiederum, dass die Randalierer ein gewisses Machtgefühl erfahren, das umso mehr verstärkt, je mehr das Umfeld wegschaut. Da diese Spirale unterbrochen werden muss und Polizei und das Ordnungspersonal dies allein nicht mehr bewältigen, müssten Bürger darin geschult werden, hier einzugreifen und moderierend zu wirken. Als positiven Nebeneffekt erhoffen sich Blersch und sein Kollege, Polizeikommissar Jürgen Doktorowski, dass auch Erwachsene genügend Mut aufbringen, sich dort einzumischen, wo Zivilcourage etwas bewirken kann. Im Anschluss erhielten Simon Bandorski, Ann-Katrin Hofmann, Christian Heisler, Luca Kümmerl, Luca Teupert, Sandra Miller, Nicole Fritsch und Sabrina Strößner ihre Urkunden, Ausweise und kleine Geschenke. Aber auch deren Sprecherinnen bedankten sich bei den Ausbildern und dem Betreuungslehrer. Sie hätten viel gelernt, es habe großen Spaß gemacht und so gab es für die Polizisten und Peter Baumann ein süßes Dankeschön für ihren Einsatz und ihre Geduld bei der Arbeit mit den jungen Leuten, bevor die Feier durch einen kleinen Imbiss und zwanglose Gespräche beendet wurde. G.S. ![]() |
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