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Gérard Alamargot et Georg Bläsi: Des voisins mystérieux

C’est un livre facile après la première année de français. C’est l’histoire de cinq jeunes, qui s’appellent Nicole, Pierre, Marc, Chantal et Steffi. Nicole et Pierre vont faire du camping avec leurs cousins Marc et Chantal.

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PAD - Preisträgerprogramm Juli 2011

Im Rahmen des Internationalen Preisträgerprogramms werden jährlich ca. 450 Schüler aus ca. 90 Staaten als Auszeichnung für herausragende Leistungen in der deutschen Sprache zu einem vierwöchigen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland eingeladen. Die Organisation des Programms liegt beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz, die Kosten werden aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gedeckt.

Wie bereits in den vier Jahren zuvor waren auch im letzten Schuljahr vom 04. bis 18. Juli 2011 vierzehn ausländische SchülerInnen zu Gast am Leibniz-Gymnasium.

Die PreisträgerInnen aus Chile, Georgien, Kamerun, Madagaskar, Spanien und Uruguay waren für zwei Wochen in Familien von SchülerInnen der 10. Jahrgangsstufe untergebracht. Anschließend traten sie je eine einwöchige Studienreise nach Hamburg und Berlin an. Die Jugendlichen verbesserten ihre Sprachkenntnisse sowie ihre Sprachbereitschaft teils erheblich und lernten die Mentalität der Deutschen nicht nur kennen, sondern auch schätzen. Durch die Familienunterbringung erlebten die GastschülerInnen den deutschen Alltag hautnah.

Wichtige Einblicke in die Geschichte und Kultur unseres Landes erhielten die Jugendlichen vor Ort bei einer Stadtralley durch Altdorf, einem Empfang bei Bürgermeister Odörfer sowie einer Besichtigung des Backhauses Fuchs, bei der die Schülerinnen und Schüler selbst Brezen backen durften. Außerhalb Altdorfs standen eine Führung durch das Germanische Nationalmuseum, ein Besuch des Dokumentationszentrums, ein Gang über das Reichsparteitagsgelände sowie Ganztagesexkursion nach Bamberg und Regensburg auf dem Programm.

Vertieft und ergänzt wurden diese Programmpunkte in eigenen Unterrichtsstunden zu den Themenbereichen Landeskunde, Eindrücke zum Thema „typisch deutsch“, das Bild der Deutschen im Ausland, deutsche Redewendungen, kreatives Schreiben auf Grundlage von Kurzgeschichten, Nationalsozialismus und neuere deutsche Geschichte, das bayerische Schulsystem und Abitur im Vergleich mit den Herkunftsländern der Preisträger, Diskussionen rund um die Themen Schul- und Notensysteme, Albrecht Dürer. Festgehalten wurden all die Eindrücke und Erfahrungen in einer Zeitung, die sowohl für die Preisträger als auch die deutschen Gastgeschwister eine bleibende Erinnerung schafft.

Die Jugendlichen konnten aus ihrer Zeit in Altdorf vielfältige Erfahrungen mit in ihre Heimatländer nehmen. Sie alle genossen die deutsche und insbesondere die fränkische Küche. Beeindruckt zeigten sich die SchülerInnen von den Kirchen, Burgen und Fachwerkbauten, aber auch das Schulleben am Leibniz sowie die regionalen Feste haben die PreisträgerInnen in ihren Bann gezogen.
Vor allem aber erlebten die Jugendlichen die Deutschen als sehr offen, stets hilfsbereit und äußerst freundlich – weswegen sie nach Rückkehr in ihre Heimatländer sicher ein positives Bild von den Deutschen zeichnen werden.

Beim tränenreichen Abschied betonten die Jungen und Mädchen im Alter von 16 bis 18 Jahren, dass sie sich von Anfang an sowohl am Leibniz-Gymnasium als auch in ihren Gastfamilien sehr wohl fühlten. Die Erfahrungsberichte der PreisträgerInnen zeigen, dass der Familienaufenthalt innerhalb des vierwöchigen Programms bei den Jugendlichen den stärksten und bleibendsten Eindruck hinterlässt. Auch wenn das Preisträgerprogramm kein Austauschprogramm im herkömmlichen Sinne ist, folgen aus dem Ausland immer wieder Einladungen zu einem Gegenbesuch auf privater Basis.

Sehr erfreulich war, dass auch alle Gastfamilien den zweiwöchigen Aufenthalt der SchülerInnen als Bereicherung ihres Familienlebens empfunden haben. Ihnen sei an dieser Stelle – auch im Namen der PreisträgerInnen – für ihre Gastfreundschaft und ihr großes Engagement nochmals ganz herzlich gedankt!

Karin Hellmich, Anja Schiller
Örtliche Betreuerinnen des PAD-Preisträgerprogramms

Internationale Preisträger zu Gast im Rathaus

Bereits zum fünften Mal hatte das Leibniz-Gymnasium Preisträger des Internationalen Preisträgerprogrammes des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) zu Gast. Im Rahmen dieses Programmes werden jährlich ca. 450 Schüler aus ca. 90 Staaten als Auszeichnung für herausragende Leistungen in der deutschen Sprache zu einem vierwöchigen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland eingeladen. Ziel des Programmes ist die Förderung der Völkerverständigung und der deutschen Sprache im Ausland.

Insgesamt 14 SchülerInnen aus Chile, Georgien, Kamerun, Madagaskar, Spanien und Uruguay besuchten in Begleitung der Leibniz-Pädagogin Karin Hellmich Bürgermeister Erich Odörfer im Sitzungssaal des neuen Rathauses. „Altdorf ist weltoffen, darum ist es schön, wenn junge Leute aus der ganzen Welt zu uns kommen.“ Mit herzlichen Worten begrüßte das Stadtoberhaupt die Jugendlichen. Danach umriss der Bürgermeister die wichtigsten Daten zu Altdorf und die Geschichte der Wallensteinstadt mit deren universitärer Vergangenheit.

Dass es inzwischen mehrheitlich Industrie in der Stadt gibt, erfuhren die Schülerinnen und Schüler ebenso wie Altdorfs Bedeutung als Schulstadt. Die interessierten Fragen der jungen Gäste beantwortete der Bürgermeister ausführlich, beispielsweise, warum es keine Realschule in Altdorf gibt. „Hier entscheidet das Ministerium.“, erläuterte Odörfer, der in diesem Zusammenhang darauf hinwies, dass die Hauptschule Altdorf zur Mittelschule werde, an der ein mittlerer Bildungsabschluss erworben werden könne.

„Altdorf ist eine Stadt, die wächst und in der es sich gut leben lässt.“, fasste der Rathauschef nicht ohne Stolz zusammen. Der Dialog zwischen den Preisträgern, die in Gastfamilien untergebracht waren und dem Bürgermeister war lebhaft. Viel Kulinarisches sei schon von ihnen getestet worden, erklärten die Teenager, die sich mit Detailfragen als sehr gut informiert erwiesen. Das neue Hallenbad werde definitiv gebaut und sei dann auch für die Öffentlichkeit zugänglich, ließ sie der Bürgermeister wissen, der über 12-stündige Arbeitstage und sehr viel Spaß an seiner Aufgabe berichtete.

Ein offenes Ohr für Bürger sei sehr wichtig, erklärte der Rathauschef den Gästen, bevor er sie mit guten Wünschen nach Berlin und Brandenburg, ihren weiteren Zielen, verabschiedete.


Zuletzt geändert am 21.01.2012 
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